mein.Ansatz
Design Thinking, entstanden in den 60ern, wird heute oft als moderne Methode gefeiert. Tatsächlich reichen seine Wurzeln viel weiter zurück – schon unsere Vorfahren handelten instinktiv nach dem Prinzip: zunächst beobachten und verstehen, dann erst handeln.
Stellen Sie sich vor, der Bauer fragt den Wanderer, woher er kommt und wohin er will. Genau so beginne ich: Ich will verstehen, wer Ihre Kunden sind, woher sie kommen, was sie bewegt und welche Worte sie verwenden.
Am Ende steht bei mir keine abstrakte Design-Seite, sondern eine, die Ihre Besucher versteht und so leichter zu Anfragen führt.
Die Schritte des Design Thinking
Im zweiten Schritt geht es dann darum, das Problem* genau zu definieren. Hierbei beschreibt man, worum es im Kern geht. Am besten stellt man das in verschiedenen Zusammenhängen dar, vor allem aus der Perspektive des Nutzers. Als nächstes sucht man viele kreative Ideen, um das Problem zu lösen, und baut dann einen Prototypen, ein erstes Modell, um diese Ideen zu testen. So kann man sehen, was funktioniert und was nicht, und die Lösung Schritt für Schritt verbessern.
Design Thinking ist ein Prozess in einer Schleife, bei dem man Prototypen testet, Feedback einholt und Verbesserungen vornimmt, bis das gewünschte Ergebnis erreicht ist. Man arbeitet so lange an seinem Projekt, bis es passt. So einfach sind die Grundschritte des Design Thinking. Der Tanz kann beginnen …
* Anmerkung zum Wort „Problem“.
Design Thinking ist unkompliziert: Man stellt einfach gezielte Fragen. Das Wort „Problem“ klingt irgendwie negativ und nach eher kompliziert, oder? Hier ist „Problem“ tatsächlich einfach nur ein anderer Name für den Engpass. Es ist einfach eine andere Art, die Leitfrage zu formulieren. Man möchte schlicht erfahren, wo´s klemmt.
Wenn ihr Webdesign macht, könntet ihr den Modehändler doch einfach mal fragen: „Was verkaufen Sie eigentlich? Labels? Persönlichkeit? Ein Gefühl von Wohlfühlen? Oder ist es vielleicht die Beratung, die für Ihre Kunden das Wichtigste ist?“ Indem ihr nach dem Problem fragt, findet ihr heraus, was ihr wirklich vermitteln sollt und wo der Endkunde dann seinen Nutzen sieht und hat.
Ich nenne keine Referenzen, um die Einhaltung der DSGVO zu gewährleisten, da Kundennamen personenbezogene Daten sind und vertraulich behandelt werden.
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